Fibrinogen

Bei Fibrinogen handelt es sich um ein in der Leber gebildetes Eiweiß, welches als Gerinnungsfaktor eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielt. Damit eine funktionierende Gerinnung des Blutes gewährleistet werden kann, müssen die Gefäße in der Lage sein sich zusammenziehen zu können. Darüber hinaus sind natürlich die Blutplättchen, auch Thrombozyten genannt, und auch die Gerinnungsfaktoren dafür zuständig. Auf zwei unterschiedlichen Wegen greifen diese wie Kaskaden ineinander und das Fibrinogen steht am Ende beider Wege.

Wird durch den Gerinnungsfaktor das Fibrinogen aktiviert, wobei man es hier als Fibrin bezeichnet, fügen sich alle Fibrin Bausteine zusammen und eine Blutung wird auf diese Weise gestillt. Tritt eine ungewollte Gerinnung des Blutes auf oder eine Pfropfbildung, wie dies bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall der Fall sein kann, können Fibrin Vernetzungen wieder aufgehoben werden, wodurch sich der Blutfluss durch das entsprechende Gefäß wieder verbessert. Dies bezeichnet man als Fibrinolyse.

In welchem Bezug steht das Fibrinogen zu Gesundheit eines Menschen?

Für den menschlichen Körper ist es lebenswichtig, dass eine funktionierende Blutgerinnung im Organismus gewährleistet werden kann. Das Fibrinogen wird dann bestimmt, wenn es darum geht, Gerinnungsstörungen abklären möchte, beispielsweise dann wenn Gerinnungsstörungen im Rahmen schwerer Allgemeinerkrankungen vorliegen. Auch wird es dann bestimmt, wenn fibrinolytische Therapien kontrolliert werden sollen.

Welche Ursachen haben erhöhte oder erniedrigte Fibrinogenwerte?

Wenn die Fibrinogenwerte erhöht sind, kann hier eine Tumorerkrankung die Ursache sein. Auch bei Schwangeren und Rauchern ist dieser Wert höher. Dagegen kommt es zu erniedrigten Werten, wenn eine Schädigung der Leber vorliegt, da hier die Fibrinogenbildung eingeschränkt ist. Darüber hinaus kann eine Störung der Fibrinogenbildung angeboren sein oder es liegt eine akute Gerinnungsstörungen vor. Eine weitere Ursache kann auch die fibrinolytische Therapie sein.

Was tun bei einem veränderten Fibrinogenwert?

Der Fibrinogenwert wird nicht alleinig bewertet, sondern gemeinsam mit den anderen messbaren Gerinnungsparametern PTT, Quick-Wert (Thromboplastinzeit) und der Thrombozytenzahl. Liegt der Verdacht nahe, dass eine Störung der Gerinnung vorliegt oder auch eine andere Erkrankung, die damit in Zusammenhang steht, die sich in weiteren körperlichen Beschwerden zeigen, wird anhand dieser entschieden, welche Untersuchungen durchgeführt werden sollen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

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