Hämoglobin A1c, glykiertes, im Blut

Der Begriff HbA1c setzt sich im Grunde aus folgenden Bestandteilen zusammen: Hb steht als Abkürzung für Hämoglobin und damit den roten Blutfarbstoff. A bezeichnet den genauen Typen des Hämoglobins, während 1 angibt, dass das Hämoglobin mit Zucker verbunden ist. C dagegen kennzeichnet die bestimmte Stelle am Hämoglobin, die mit dem Zucker verbunden ist.

Der HbA1c-Wert in Bezug zum Blutzuckerspiegel

Hämoglobin wird in den roten Blutkörperchen transportiert und geht mit dem Zucker, welcher Im Blut gelöst wird, eine chemische Verbindung ein. Nach kurzer Zeit wird diese Verbindung so fest, dass es den roten Blutkörperchen nicht mehr möglich ist sich zu lösen. Dabei muss allerdings die Voraussetzung gegeben sein, dass die Verfügbarkeit einer größeren Menge Zucker über einen längeren Zeitpunkt hinaus gegeben ist. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn der Blutzuckerspiegel sich lange Zeit über dem Normwert befindet. Je länger und stärker der Blutzuckerspiegel eines Menschen erhöht ist, je mehr Hämoglobin kann sich mit Zucker verbinden. Das bedeutet, dass dies auch die Höhe des HbA1c-Werts bestimmt.

Da ein Lösen Hämoglobin-Zucker-Verbindung durch die roten Blutkörperchen nicht möglich ist, wird diese von ihnen so lange transportiert, wie diese leben, was etwa 100 bis 120 Tage bedeutet. Es ist daher möglich, die Menge des HbA1c daran zu erkennen, ob der Blutzuckerspiegel in den vorangegangenen 6 bis 12 Wochen über einen längeren Zeitraum erhöht war.

Wie können Ergebnisse von Messungen in diesem Bereich aussehen?

An dieser Stelle möchten wir Ihnen aufführen, wie die Durchschnittswerte unter Anwendung der verschiedenen Testmethoden aussehen können. Alle in Klammern eingefügten Werte entsprechen hierbei der alten Maßeinheit, die in Prozent angezeigt wird. Hat man es mit einem gesunden Erwachsenen zu tun, so liegen die Werte etwas bei ca. 26-42 mmol/mol (4,5 – 6,0 %).

Ein normaler Wert bedeutet allerdings nicht gleichzeitig auch automatisch, dass der Blutzuckerstoffwechsel auch in Ordnung sein muss. Denn in diesem Bereich kann es durchaus starke Schwankungen geben, so dass der Wert man erhöht und auch ebenso mal erniedrigt sein kann. Diese Schwankungen können sich im Verlauf ausgleichen und dann auch zu einem normalen HbA1c-Ergebnis führen.

Liegt der Wert an der oberen Grenze und damit beispielsweise bei 38 mmol/mol (5,6 %), so vermuten einige Mediziner, dass der Patient, der bisher noch kein Diabetiker war, diese sehr wahrscheinlich entwickel wird. Daher wird oft empfohlen, den Blutzucker nach dem Essen zusätzlich zu kontrollieren oder einen Glukosebelastungstest (mit 75 g Glukose = Traubenzucker) vornehmen zu lassen.

Durch einen HbA1c-Wert von mehr als 42 mmol/mol (6 %) wird angezeigt, dass der Blutzuckerspiegel eine längere Zeit erhöht gewesen ist, was bedeutet, dass bereits eine Diabetes vorliegen könnte. Wenn der Wert sogar über 58 mmol/mol (7,5 %) liegt, so ist davon auszugehen, dass der Blutzuckerspiegel dauerhaft außerhalb des normalen Bereichs ist.

Die Methode der Messung nimmt Einfluss auf die HbA1c-Ergebnisse

Derzeit gibt es bislang keine Standardmethode zur Ermittlung des HbA1c-Wertes die weltweit Gültigkeit hat. So ist es eher schwierig bis unmöglich, einen Vergleich der Ergebnisse unterschiedlicher Verfahren untereinander vorzunehmen, was letztendlich bedeutet, dass für das Analysegerät, welches zur Ermittlung der Werte eingesetzt wurde, unterschiedliche Verfahren Gültigkeit haben können. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass man bei den Werten sicherheitshalber noch einmal genauer nachfragt, wo die Werte bestimmt wurden und welche Normalwerte der Bestimmung zugrunde liegen und wie man das Ergebnis interpretieren sollte. Der Vergleich der Werte wird zusätzlich erschwert durch die vorgenommene Umstellung der Einheit von Prozent auf mmol/mol.

Es ist deshalb ratsam, sicherheitshalber noch einmal dort nachzufragen, wo die Werte bestimmt wurden, welche Normalwerte zugrunde liegen und wie das eigene Ergebnis zu interpretieren ist. Derzeit erfolgt eine Umstellung, was einen Vergleich der Werte zusätzlich erschwert.

Umgerechnet wird: Wert (mmol/mol) = (Prozentwert-2,15) x 10,929

Wert in Prozent und die Entsprechung in mmol/mol

  • 4,5 % = 26 mmol/mol
  • 6 % = 42 mmol/mol
  • 6,5 % = 48 mmol/mol
  • 7 % = 53 mmol/mol
  • 7,5 % = 58 mmol/mol
  • 8 % = 64 mmol/mol

Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten vor allem den Beipackzettel dieser Medikamente gut lesen um herauszufinden, ob diese sich auf den HbA1c-Wert auswirken können. Viele unterschiedliche Medikamente können sich ebenso erhöhend oder erniedrigend auswirken.

Was können Diabetiker für ihre Gesundheit tun?

Wenn man als Diabetiker etwas für seine Gesundheit tun möchte, so wird durch die Deutsche Diabetesgesellschaft empfohlen, den HbA1c-Wert bei Diabetikern des Typ 2 möglichst unter 48 mmol/mol (6,5 %) zu halten und bei Diabetikern des Typ 1 sogar unter 43 mmol/mol (6,1 %). Auf diese Weise ist erreichbar, dass die Medikamente gemeinsam mit dem behandelnden Arzt exakt auf den Tagesablauf des Patienten abgestimmt werden können, wodurch vermieden werden kann, dass ein zu hoher Anstieg des Blutzuckerspiegels erfolgt. Langfristig betrachtet ist ein niedriger HbA1c-Wert das Beste für das Wohlbefinden eines Patienten, da bereits eine Senkung von 1 Prozent des HbA1c-Wertes auch das Risiko für das Eintreten von Schlaganfall, Herzinfarkt und Gefäßkomplikationen sehr deutlich senkt.

Anhand neuerer Untersuchungen konnte man allerdings feststellen, dass es oft auch gewisse Gefahren beinhalten kann, eine intensive medikamentöse Behandlung an Diabetikern  vorzunehmen, die zum Ziel hat, den HBA1c Wert drastisch zu senken. Oftmals ist eine Standardtherapie eher zu empfehlen, bei der ein Wert zwischen 48 und 52 mmol/mol (6,5- 7%) erreicht werden kann. Erhöht sich der Wert allerdings auf über 53 mmol/mol (7 %), so ist davon auszugehen, dass der Blutzucker nicht ausreichend eingestellt ist und das Risiko für Gefäßkrankheiten steigt erheblich an. Aus diesem Grund sind in einem solchen Fall dringend Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Durch gesunde Kosten ist es möglich, den HbA1c-Spiegel um zwei Prozentpunkte zu senken.

Studien ergaben, dass man sich an folgende Grundregeln halten sollte:

Ungesättigte Fettsäuren sollten höchstens 10 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. Enthalten sind sie in Wurst und Fleisch. Dagegen dürfen einfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Oliven- und Rapsöl enthalten sind zwischen 10 und 15 Prozent ausmachen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, enthalten beispielsweise in Pflanzenölen wie Sonnenblumen- und Distel-Öl dürfen ebenfalls 10 Prozent betragen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, ausreichend Ballaststoffe, etwa 50 g, zu sich zu nehmen wie beispielsweise Vollkornprodukte und damit Vollkornbrot, Müsli mit Vollkorn-Haferflocken, Vollkorn-Nudeln etc. Hierdurch kann eine Senkung des HbA1c-Spiegels um 0,3 Prozent erreicht werden. Weniger günstig wirken sich die Ballaststoffe in Obst und Gemüse, beispielsweise in Hülsenfrüchten aus.

Regelmäßige Kontrolle ist wichtig

Zu beachten ist, dass ein anhaltender erhöhter HbA1c-Wert in späteren Zeiten zu Beschwerden und Folgeerkrankungen führt, weshalb es so wichtig ist, dass der HbA1c-Wert in regelmäßigen Zeitabständen überprüft wird. Abhängig davon, wie stabil der Blutzuckerspiegel eines Menschen eingestellt ist, kann ein solcher Test lt. Faustregel in Abständen von 2 bis 4 Monaten erfolgen.

Folgende Abstände treffen zu, wenn ein behandelnder Arzt im Einzelfall keine abweichende Empfehlung gegeben hat:

Man legt den Zeitraum anhand des Diabetes-Typs und der Therapie fest:

  • Diabetes mellitus Typ 1 bei konventioneller Therapie 3 bis 4 Mal im Jahr
  • Diabetes mellitus Typ 1 mit intensivierter Therapie alle 1 bis 2 Monate
  • Diabetes mellitus Typ 2 mit stabilem Blutzuckerspiegel 2 Mal im Jahr
  • Diabetes mellitus Typ 2 bei nicht so stabilem Blutzuckerspiegel alle 1 bis 2 Monate
  • Gestationsdiabetes alle 1 bis 2 Monate.

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