Leinsamen-Einnahme

Aufgrund einer Volumenzunahme weist Leinsamen eine abführende Wirkung auf und ermöglicht damit auch eine Auslösung der Darmperistaltik durch den Dehnungsreflex. Darüber hinaus wirkt es schleimhautschützend aufgrund seiner abdeckenden Wirkung. Eingesetzt wird es innerlich daher bei vorliegender Verstopfung sowie auch bei einem Reizdarm, der durch Abführmittelmissbrauch ist. Ebenso verwendet wird es auch bei Entzündungen von Darmdivertikeln und in Form von Schleimzubereitungen bei Magenschleimhaut- und Darm-Entzündung. Bei lokalen Entzündungen, bei Gerstenkorn und zur Erweichung bei Abszessen und Furunkeln kann es auch als Breiumschlag oder sogenannte Leinsamen-Auflage eingesetzt werden. Wesentlich wirksamer als die brauen Leinsamen sind die goldgelben und sie schmecken auch im Wesentlichen besser.

Eine Leinsamen-Einnahme wird vorbereitet indem 1 Esslöffel goldgelben Leinsamen sowie 150 ml Flüssigkeit verwendet und diesen, bei Erwachsenen 2 Mal täglich je einen Esslöffel, zusammen mit der Flüssigkeit einnimmt. Der Leinsamen sollte vor der Einnahme nicht quellen. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren können die Hälfte der Dosierung zu sich nehmen.

Um die Schleimhaut bei Entzündungen im Magen-Darm-Bereich zu schützen, werden     2-3 Esslöffel geschroteter Leinsamen und 1/4 bis 1/2 Liter Wasser benötigt. Hierbei wird der Leinsamen eingeweicht, über Nacht stehen gelassen und am Morgen kurz aufgekocht. Dann wird die Masse durch Mull gegossen und der Schleim abgetrennt. Diese sollte in eine Wärmflasche gefüllt und über den Tag verteilt getrunken werden.

Bei einer entsprechenden Therapie ist für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen. Die Zufuhr sollte etwa 1,5 bis 2 Liter am Tag betragen. Bei der Einnahme von Medikamenten ist zu beachten, dass hierbei eine halbe Stunde Abstand eingehalten werden sollte.

Zu beachten ist, dass 100 g Leinsamen einen Nährwert von ca. 1968 kJ (470 kcal) haben, der unzerkleinert nicht erreicht wird. Auch sollen Leinsamen nie ohne Flüssigkeit eingenommen werden, da sie vorzeitig Quellen und somit zur Erstickung führen können. Daher dürfen sie bei Schluckbeschwerden nicht angewendet werden.

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