Blutbild

Als Blutbild bezeichnet man eine Blutuntersuchung, die dazu dient, verschiedene Erkrankungen zu erkennen. Daher wird ein Blutbild zumeist dann vorgenommen, wenn körperliche Beschwerden vorliegen und im Zusammenhang damit auch interpretiert. Je nach vorliegenden Beschwerden kann ein kleines oder großes Blutbild in Betracht kommen. Bei einem kleinen Blutbild wird die Bestimmung von Hämoglobin vorgenommen, wobei der Normalwert bei Frauen bei 12 bis 16 g/dl liegt und bei Männern bei 13,5 bis 17 g/dl sowie auch die Bestimmung der Erythrozytenzahl, wobei Männer einen Normalwert von 4,3 und 5,7 Millionen/µl Blut aufweisen sollten und Frauen 3,9 bis 5,3 Millionen/µl Blut.

Desweiteren erfolgt eine Bestimmung der Leukozyten, wobei Menschen im Alter zwischen 2 und 3 Jahren eine normale Anzahl von 6.000 bis 17.000/µl Blut aufweisen sollten, Menschen zwischen 4 und 12 Jahren eine Anzahl von 5.000-13.000/µl Blut und Erwachsene eine Zahl zwischen 3.800-10.500/µl Blut, und eine Bestimmung der Thrombozyten, wobei die Normwerte zwischen 140.000 und 345.000/µl Blut liegen. Zusätzlich erfolgt eine Bestimmung des MCH und damit des mean corpuscular hemoglobin also des durchschnittlichen Gehalts an Hämoglobin. Hierbei betragen die Normalwerte 28 bis 34 pg. Und die Werte MCV, mean corpuscular volume, und damit das Volumen der roten Blutkörperchen im Durchschnitt sowie der MCHC Wert, mean corpuscular hemoglobin concentration und damit die Konzentration des Hämoglobins. Bei MCV gelten die Werte 85 bis 98 fl und bei MCHC die Werte 31 bis 37 g/dl.

Wird dagegen ein großes Blutbild vorgenommen, so wird zusätzlich ein Differentialblutbild erstellt, bei dem die weißen Blutkörperchen in verschiedene Untergruppen unterteilt werden. Dadurch erhalten Ärzte Aufschluss über mögliche Erreger und Entzündungsstadien.

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