Calciferole

Bei Calciferole handelt es sich um biologische Wirkstoffe, aus denen sich die Gruppen des Vitamin D zusammensetzen. Zu diesen gehören vor allem Ergocalciferol, Calciol, auch Vitamin D3 genannt und eben Colecalciferol, welche insgesamt fettlöslich sind. Hierzu sollte man wissen, dass Vitamin D2 und D3 beim Menschen dieselbe Wirkung haben.

Aus diesen Bestandteilen wird, durch das Mitwirken der Nieren und der Leber das Vitamin D-Hormon Calcitriol gebildet, welches einen hohen Nutzen für den Organismus hat. Man bezeichnet es auch als 1,25-Dihydroxycholecalciferol und es dient ebenso der Regulierung von Phosphat und Calcium als auch dem Schutz vor Mineralverlust in dem Knochen und dient der Steuerung der Calciumeinlagerungen.

Die Angabe des Gehaltes an Vitamin D in Nahrungsmitteln erfolgt in internationalen Einheiten, abgekürzt auch I.E. Daraus ergeben sich die Umrechnungsfaktoren: 1 µg Ergocalciferol = 40 I.E. Ergocalciferol und 1 µg Cholecalciferol =  40 I.E. Cholecalciferol. Der Bedarf eines Menschen liegt bei Erwachsenen, Schwangeren und Stillenden bei 200 I.E. Säuglinge und Senioren ab 65. Jahren benötigen 400 I.E. pro Tag.

Gerade für Säuglinge ist Vitamin D insbesondere notwendig, da der Gehalt an Vitamin D der Muttermilch reicht ausreichend, um den notwendigen Bedarf zu decken. Das bedeutet gleichsam auch, dass Säuglinge aufgrund ihrer empfindlichen Haut nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden sollten. Die DGE empfiehlt daher auch, dass während des gesamten Säuglingsalters eine Rachitis-Prophylaxe durch die Gabe eines Vitamin D-Präparats mit 10 bis 12,5 µg Vitamin D, ganz unabhängig von der Jahreszeit vorgenommen werden sollte.

Liegt ein Vitamin D Mangel vor, so ergibt sich dieser meist aus einer Vitamin D-armen Ernährung oder auch durch eine zu geringe Eigensynthese. Aufgrund unserer Ernährungsweise mit zu wenig Fisch und anderen Vitamin D haltigen Nahrungsmitteln, sind unterschiedliche Menschengruppen in unseren Breitengraden wesentlich gefährdeter als in anderen.

Zu diesen Menschengruppen zählen Säuglinge im ersten Lebensjahr sowie dunkel pigmentierte Menschen wie türkische Gastarbeiter und vornehmlich auch deren Kinder. Auch Menschen, deren Haut zu wenig UV-Licht erhält sind gefährdet. Das bedeutet, dass wenn Menschen im fortgeschrittenen Alter sich sehr selten im Freien aufhalten, steigt die Gefahr eines Vitamin D Mangels, denn Menschen in diesem Alter haben eine nur noch eingeschränkte Fähigkeit zur Vitamin D Produktion.

Gerade aus diesem Grund kann es durchaus sein, dass man vor allem in Altenheimen eine Vitamin D-Unterversorgung wahrnehmen kann. Bei einem Mangel kann es zu Störungen im Calcium- und Phosphatstoffwechsel kommen.

Eine Überdosierung ist dagegen eher selten. Liegt jedoch eine solche vor, so kann es zu Symptomen wie Schwäche kommen, zu Müdigkeit, zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und einem unregelmäßigen Puls, ggf. auch Nierenschäden.

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