Fenugräk

Fenugräk ist den meisten Menschen eher unter dem Begriff Bockshornklee bekannt und der botanische Begriff ist Trigonella foenum-graecum L. Im Volksmund bezeichnet man den Bockshornklee auch als Filigrazie, Gelblicher Schabziegerklee, Stundenkraut, Griechisch Heu und Kuhhornklee oder auch Rektum.

Die Heimat des Bockshornklees ist der südwestliche Teil Asiens und man findet ihn auch verbreitet im Mittelmeerraum, in Kleinasien, in Vorderindien und in China sowie auch Äthiopien, wo er vor allem auf Wiesen und an steilen Hängen wächst.

Die Pflanze wächst einjährig und wird bis zu 60 cm hoch. Erkennbar ist sie an botanischen Merkmalen wie einer kräftigen Pfahlwurzel, einem stielrunden Stengel, der oben verästelt ist und dreizähligen Blättern, die kleeähnlich gestaltet sind. Der Bockshornklee blüht von Mai bis Juni und weist dabei  gelblich-weiße Blüten  und eine säbelförmige Frucht auf.

In den meisten Fällen wird als Bockshornklee der Bockshornsamen oder auch Bockshornkleesamen bezeichnet, welcher als Medikament verwendet wird.  Zu diesem Zweck wird die Pflanze in Marokko, Tunis, Ägypten, Äthiopien, Syrien, Vorderindien und China angebaut und dann geerntet, sobald die Früchte eine braune Färbung annehmen, was meist zwischen Mitte Juli bis Anfang August der Fall ist. Der Bockshornklee wird ebenso auch Futterpflanze wie auch als Heilmittel und Gewürz verwendet.

Die Verwendung von Bockshornklee

Die Ursprungsheimat des Bockshornklees ist Griechenland und von dort verbreitet er sich bis nach Westen, wo der Bockshornklee vor allem als Futterpflanze eingesetzt wird.  Als Pulver riecht Bockshornkleesamen sehr stark, weshalb dieses Pulver auch als Gewürz eingesetzt wird. So findet man es beispielsweise in geringen Mengen in verschiedenen Currysorten.

Schleimstoffe die in Bockshornkleesamen enthalten sind

Bockshornkleesamen-Zubereitungen werden vor allem äußerlich, beispielsweise als Umschläge eingesetzt, zur Behandlung von Entzündungen und innerlich auch bei Appetitlosigkeit. Traditionell werden sie auch bei Husten verwendet sowie auch bei Erkältungen der oberen Luftwege, bei ulzeröser Dyspepsie und Verstopfung.