Glukose im Blut

Die Zuckerkrankheit (Diabetes) zählt zu den verbreitetesten Stoffwechselerkrankungen unserer Zeit. Die starke Zunahme der Erkrankung ergibt sich u. a. durch die Lebensweise der Menschen.

Der Blutzuckerspiegel

Die Zuckerkrankheit tritt auf, wenn die Kohlenhydrate vor allem der Zucker nicht mehr angemessen reguliert wird. Für die Regulation ist das körpereigene Insulin zuständig, das in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) hergestellt wird. Wenn nicht genügend oder kein Insulin produziert wird, kann der im Blut gelöste Traubenzucker, den man als Blutzucker bezeichnet, nicht mehr an die verschiedenen Zellen des Körpers abgegeben werden und wird über den Urin ausgeschieden.

So können erhöhte Zuckerwerte, die langfristig bestehen, auch durch einen Urintest ermittelt werden. Doch andere Testverfahren geben wesentlich früher Aufschluss über das Vorliegen eines Diabetes. Menschen, die in ihrer näheren Verwandtschaft Personen haben oder hatten, die an Diabetes erkrankten, sollten zweimal im Jahr ihren Blutzuckerspiegel untersuchen lassen. Ist der Blutzuckerwert im Grenzbereich, ist es ratsam den Blutzuckerspiegel regelmäßig zu messen. Eine besondere Aussagekraft haben Bluttests, die etwa zwei Stunden nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit mit Weißmehl und Zucker durchgeführt werden.

Sie wissen sicher, dass Ihr Blutzuckerspiegel steigt, wenn Sie kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Zucker zu sich genommen haben. Wenn Sie gesund sind, wird der Blutzuckerspiegel durch das körpereigene Insulin reguliert. Wenn es zu Störungen im Bereich der Insulinproduktion kommt, steigt der Blutzuckerspiegel unnatürlich an oder bleibt deutlich länger erhöht. Muss Ihr Blutzuckerspiegel untersucht werden, sollte dies nicht nüchtern geschehen, und Sie sollten Auskunft darüber geben, wann, Sie welche Nahrungsmittel zu sich genommen haben. Bedenken Sie dabei auch, dass auch gesüßte Getränke Einfluss auf Ihren Blutzuckerspiegel haben.
Verschiedene Blutzuckertests

Es gibt zwei Verfahren den Blutzuckerspiegel mit Bluttests zu ermitteln. In Apotheken oder bei der Selbstmessung kommen meist Geräte zum Einsatz, die den Blutzuckerspiegel durch Kapilarbluttests ermitteln. In Krankenhäusern dagegen kommen auch Bluttests zur Anwendung, bei denen Blutserum oder Plasma untersucht werden. Für Tests mit Kapilarblut gelten laut WHO im Nüchternzustand  unter 110 mg/dl als normal. Zwei Stunden nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit sollte ein Wert von 135 mg/dl vorliegen.

Wird der Blutzuckerspiegel jedoch mit Blutplasma oder Serum ermittelt sollte der Wert im nüchternen Zustand unter 126 mg/dl betragen  und im nicht nüchternen Zustand bis 200 mg/dl hoch sein. Bei der Blutzuckerbestimmung aus Plasma oder Serum wird der Blutzuckerwert ausschließlich im wässrigen Anteil des Blutes gemessen, denn die roten Blutkörperchen werden abgetrennt. So liegt der Blutzuckerspiegel zwischen 10 und 15% höher als bei Messungen, bei denen Kapilarblut verwendet wird.

Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden oder in der Schwangerschaft gelten andere Blutzuckerwerte. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie dies begründet ist, und wie Sie Ihre Lebensweise entsprechend gestalten sollten. Für die Berechnung  der internationale Standardeinheit gilt: mg/dL x 0,0555 =mmol/L.

Ein zu hoher Blutzuckerspiegel

Gründe für einen zu hohen Blutzuckerspiegel können Erkrankungen wie Diabetes Mellitus, Morbus Cushing, Überfunktion der Schilddrüse, Pankreatitis (akut oder chronisch) oder Erkrankungen der Leber sein. Auch Medikamente, z. B. mit Kortison, können den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben.

Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel

Auch ein zu niedriger Blutzuckerspiegel kann gefährlich sein und sollte behandelt werden. Gründe für einen niedrigen Blutzuckergehalt können ebenfalls Lebererkrankungen wie Leberzirrhose sein. Aber auch Alkoholismus, ein schlecht eingestellter Diabetes Mellitus oder Mangelernährung können den Blutzuckerspiegel senken.
Selbstmessung

Die regelmäßige Selbstmessung des Blutzuckerspiegels hilft Ihnen Ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten angemessen zu gestalten. Messungen des Glukosewertes über einen Zeitraum von 8 bis 12 Tagen sind übersichtlich und geben Aufschluss über die Entwicklung Ihres Blutzuckerspiegels. Sprechen Sie die Werte aber mit Ihrem Arzt sorgfältig durch.  .

Sie sollten Ihren Blutzuckerspiegel nach dem Erwachen, vor und nach jeder Mahlzeit und vor dem Schlafengehen messen. Die Blutentnahme kann über die Fingerbeere, den Handballen oder das Ohrläppchen entnommen werden. Sie werden lernen, wie Sie Ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten ganz aktuell gestalten können.

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