Pantothensäure

Bei Pantothensäure oder auch Panthenol, auch als Vitamin B5 bezeichnet, handelt es sich um ein wasserlösliches Vitamin. Im Bereich der Vitamin-Präparate ist häufig Panthenol enthalten, auch bezeichnet als Dexpanthenol oder Pantothenylalkohol, welches wiederrum aufgrund seiner chemisch verwandten Verbindung im Körper zu Pantothensäure umgewandelt wird. Auch enthalten Vitamin-Präparate meist Calciumsalz – wobei die Berechnung 1 mg Pantothensäure  =  1,087 mg Calcium-Pantothenat zutreffend ist.

Pantothensäure in Bezug auf die Gesundheit

Die Pantothensäure hat eine wichtige Funktion im Bereich von Abbau von Fetten, Kohlenhydraten und verschiedenen Aminosäuren sowie auch beim Aufbau Fettsäuren, Cholesterin, Stresshormonen und Körpergeweben. Ebenso spielt sie auch eine Rolle bei der Funktion von Schleimhäuten und in vielen Geweben und beim Wachstum und der Pigmentation des Haares.

Auch ein gesundes Zentralnervensystem soll dadurch gefördert werden und lindert Beschwerden wie ein chronisches Müdigkeitssyndrom, Migräne, Verdauungsstörungen und allergische Erkrankungen. Darüber hinaus wird dadurch auch die Abwanderung des Calciums aus den Knochen verhindert, die Durchblutung gefördert und es entsteht ein Schutz der Schleimhaut vor Infektionen. Eine tägliche Zufuhr von 6 g Pantothensäure reicht für den Menschen aus.

Zu einem Mangel kann es während einer normalen Ernährung im Grunde nicht kommen. In den wenigen Fällen, in denen es tatsächlich dazu gekommen ist, lag zumeist eine besonders pantothenarmer oder einseitige Ernährung vor. Kommt es zu Mangelerscheinungen, so zeigen sich diese durch Nervenschädigungen, Kopfschmerzen, Gewichtsabnahme, Wachstumshemmung, Hautschädigungen, nervenbedingte Ausfallerscheinungen und auch Störungen im Magen-Darm-Trakt, Schwächung der Nebennierenrinde und Hemmung des Immunsystems sowie auch Senkung der Cholesterinwerte, wobei die Empfindlichkeit gegen Insulin steigt.

Wenn zusätzlich Pantothensäure zugeführt werden soll, sollte auch Vitamin B1 einnehmen, die die Pantothensäure den Bedarf daran steigen lässt. Enthalten ist Pantothensäure vor allem in Fleisch und Innereien, Fisch, Weizenkleie, Reis, Weizenkeime, Haferflocken, Sojamehl, Getreide, in Vollkornerzeugnissen, Milch und Milchprodukte, Eiern, Pilze und Hülsenfrüchten, Linsen, Blumenkohl, Broccoli, Zuckermais, Erbsen, Bohnen, grünem Gemüse, Obst, Nüssen und Hefe. Beim Kochen kann es zu einem Verlust von 30 % kommen.

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