Syphilis: Diagnostik

Im Rahmen der Diagnosestellung in Bezug auf Syphilis wird der Nachweis über spezifische Antikörper gegen den Erreger Treponema pallidum durch Analyse des Blutes des Patienten erbracht. Eingesetzt wir der Treponema-pallidum-Hämagglutinationstest, abgekürzt auch TPHA, der etwa ab der 2. Woche nach der Infektion ein positives Ergebnis aufweist. Um die Diagnose bestätigen zu können, wird dagegen der Fluoreszenz-Treponema-Antikörper-Absorptionstest, abgekürzt FTA, eingesetzt.

Ebenso verwendet wird auch der Veneral Disease Research Laboratory-Test, abgekürzt VRDL, der sich etwa ab der vierten bis sechsten Woche positiv zeigt und negativ wird, wenn eine Behandlung erfolgreich durchgeführt werden konnte. Daher dient er auch der Überwachung des Krankheitsverlaufes, auch wenn er nicht ausschließlich bei vorliegender Syphilis ein positives Ergebnis zeigt.

Eine aktive und relativ junge Infektion wird durch die Antikörper des Typs Immunglobulin M nachgewiesen, während bei einer bereits seit einiger Zeit bestehende Infektion der Nachweis durch Immunglobulin G erfolgt. Die Treponemen können nur dann direkt nachgewiesen werden, wenn eine Untersuchung von frisch gewonnenem Hirnwasser oder Sekret aus befallenen Hautregionen durchgeführt wird.

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