Viele Paare in Deutschland kämpfen mit einer ungewollten Kinderlosigkeit

Die Ursachen hierfür liegen entweder bei der Unfruchtbarkeit des Mannes oder der Frau. Wenn Sie mit ihren eigenen Eizellen nicht schwanger werden können, gibt es die Möglichkeit, mit einer Eizellspende Ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Was ist eine Eizellspende?

Wenn Sie schon einige fehlgeschlagene IVF-Behandlungen hinter sich haben, ist die Eizellspende eine weitere Möglichkeit um schwanger zu werden. Gesunde und fruchtbare Frauen spenden hierfür ihre Eizellen, die anschließend eingefroren werden.

Für die Behandlung werden diese dann wieder aufgetaut, mit den Spermien des Mannes befruchtet und der Frau anschließend während eines kleinen Eingriffs eingepflanzt.

Wie ist der Ablauf?

Als Erstes steht ein Qualifikationsbesuch für die Anamnese an. Der Arzt verschafft sich einen Überblick über Ihre Behandlungsgeschichte, untersucht Sie und erklärt Ihnen, wie die Behandlung aussieht. Ihr Mann oder Partner muss ebenfalls ein Spermiogramm abgeben.

Der nächste Schritt ist die Auswahl einer geeigneten Spenderin, von der Sie Ihre Eizellen bekommen wollen. Sie können hierfür einen Katalog durchsehen, der genaue Informationen und Fotos der Frauen enthält.

Haben Sie sich für eine passende Spenderin entschieden, erfolgt die Vorbereitung für die eigentliche Behandlung. Um optimale Hormonvoraussetzungen für den Transfer zu schaffen, müssen Sie die verschriebenen Medikamente einnehmen. In dieser Zeit erfolgt im Labor die Verschmelzung der Eizelle mit den Spermien Ihres Partners.

Ist dieser Vorgang erfolgt, müssen Sie erneut in die Klinik. Während eines kleinen Eingriffes bekommen Sie ein oder zwei befruchtete Eizellen in die Gebärmutter eingepflanzt. Je nach Wunsch, können Sie danach gleich nach Hause gehen oder auch eine Nacht in der Klinik bleiben.

Nach 14 Tagen wird bei Ihnen ein Bluttest vorgenommen um den Beta-HCG-Gehalt im Blut zu bestimmen. Ist dieser erhöht, ist die Behandlung geglückt und Sie erhalten ungefähr 4 bis 5 Wochen nach dem Transfer Ihr erstes Ultraschallbild. Wenn es notwendig ist, wird die Einnistung zusätzlich mit Medikamenten unterstützt.