Suchterkrankungen: Alkoholkrankheit

Gerade Alkoholsuchterkrankungen sind relativ häufig verbreitet, was darauf beruht, dass der Genuss von alkoholhaltigen Getränken sich im Laufe der Jahre durchaus gesteigert hat und alle diese Substanzen frei zugänglich sind. Laut Statistik geht man davon aus, dass etwa 3 Millionen Menschen in Deutschland alkoholsüchtig sind. Aufgrund der Alkoholerkrankung kann es zu verschiedenen körperlichen Folgeschäden kommen wie beispielsweise Schädigungen der Leber und Schädigungen des zentralen sowie des peripheren Nervensystems.

Auch ist bewiesen, dass ein sehr starker und andauernder, durch Alkohol ausgelöster Rausch zum Niedergang von Gehirnzellen führt. Darüber hinaus kommt es bei einer chronischen Alkoholsucht ggf. auch zu degenerativen Gehirnveränderungen, was zu Störungen der Leistungsfähigkeit – intellektuell und geistig – führt, sowie auch zu Veränderungen der Arm- und Beinnerven. Im schlimmsten Fall tritt das Korsakow-Syndrom auf, bei dem es sich um die Folgen einer schweren Schädigung des Hirns handelt. Hierbei kann es zu Gedächtnisstörungen sowie auch Orientierungsstörungen kommen.

Zu den weiteren Störungen, die im Rahmen von Alkoholismus auftreten können, gehören Schilddrüsenstoffwechselstörungen sowie auch Störungen im Bereich der Nebennierenrinde, der Hoden bis hin zur Zeugungsunfähigkeit, und der der Eierstöcke. Bei Männern kann es zur Ausbildung eines Brustansatzes kommen sowie zu weiblichen körperlichen Merkmalen und bei Frauen dagegen zu männlichen Merkmalen wie schütteren Haar oder auch einer tiefen Stimme etc.

Doch nicht alleinig körperliche und gesundheitliche Veränderungen kennzeichnen den Alkoholismus, sondern ebenso auch psychische und soziale. Wo am Anfang bei Alkoholkranken noch die Ansicht besteht, dass sie ihr Trinkverhalten unter Kontrolle haben, kommt es in einem späteren Verlauf zu starken Schuldgefühlen, wenn es nicht möglich ist, das Trinken einzustellen.

Später ist keinerlei Kontrolle mehr über das eigene Trinkverhalten möglich und es wird im schwerer, ohne alkoholische Substanzen auszukommen. Immer mehr kommt es dann auch zu Veränderungen der Persönlichkeit und Betroffene interessieren sich zunehmend weniger für ihr Umfeld. Oft kommt es auch zu stark aggressiven Ausbrüchen und es ist nicht mehr möglich, den Anforderungen des Alltags nachzukommen. In den meisten Fällen kommt es auch zum Verlust des Arbeitsplatzes, was auch starke soziale Veränderungen beinhaltet.

Die Gefahr einer Alkoholsuchterkrankung besteht meist durch die Tatsache, dass Alkohol eine stimmungshebende Wirkung hat, wobei diese letztendlich von der Menge des Alkohols abhängig ist und auch davon, in wieweit der Betroffene den Alkohol verträgt. Durch das regelmäßige Trinken verändert sich die Toleranz des Körpers in Bezug auf den Alkohol, so dass größere Mengen verträglich erscheinen.

Einen Umschlagen der stimmungshebenden Wirkung ist nichts ungewöhnliches, so dass es durchaus zu Aggressivität oder anderen negativen Reaktionen kommen kann. Durch den Genuss von Alkohol kann es auch zu einer sogenannten Alkoholvergiftung, auch bezeichnet als Alkohol-Intoxikation, kommen. Im Rahmen einer solchen Alkoholvergiftung können unterschiedliche Funktionen des Körpers ausfallen sowie ein Koma oder auch der Tod des Betroffenen eintreten können.

Die Tatsache, dass ein Betroffener regelmäßig große Mengen an Alkohol zu sich nimmt, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass eine Sucht nach Alkohol vorliegt. Auch erfolgt die Einnahme immer früher am Tag und ohne Alkohol kommt es zu Unruhezuständen. Auch kann es dazu kommen. Betroffene belügen ihre Angehörigen und sich selbst, und sorgen meist dafür, dass ein versteckter Vorrat im Haus verfügbar ist. Wird der Alkohol entzogen, kommt es zu Entzugserscheinungen.

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