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Was verbirgt sich hinter Hämorriden?





Was verbirgt sich hinter Hämorriden?

Die Bezeichnung Hämorriden kommt aus dem Griechischen und heißt nichts anderes als Blutfluss. Sie bilden in der Schleimhaut des unteren Enddarmes ein dichtes Gefäßpolster, das als Schwellkörper dient. Zusammen mit dem inneren und äußeren Schließmuskel des Afters hat dieses Gefäßgeflecht die Aufgabe, den Darm nach außen abzudichten. Normalerweise ist es mit dem Finger nicht tastbar. Wenn sich in diesen Gefäßpolstern nun das Blut staut und nicht mehr abfließt, schwellen diese an und es kommt zu knotenartigen Verwölbungen der Schleimhaut – den so genannten Hämorriden.

Lästig, aber nicht bösartig

Juckreiz, Brennen und Nässen, Nachschmieren von Stuhl: Das Schlimmste, was Hämorriden mit sich bringen, ist das unangenehme Gefühl und die damit einhergehenden Beschwerden. Aus diesem Grunde ist es wichtig, sie schon bei den ersten Anzeichen – hellrotes Blut im Stuhl, Blutspuren auf dem Toilettenpapier oder in der Unterwäsche – zu behandeln und so einer möglichen stärkeren Ausprägung vorzubeugen.

Was ist die Ursache?

Hämorriden gelten als Zivilisationskrankheit: Ungesunde Ernährung mit wenig Ballaststoffen, zu geringe Trinkmengen, eine sitzende Tätigkeit verbunden mit Bewegungsmangel, Pressen beim Stuhlgang (harter Stuhl) und eine angeborene oder erworbene Bindegewebeschwäche tragen zur Entstehung von Hämorriden bei. Hinzu kommt die häufige Unterdrückung des natürlichen Stuhlgangs, die auf Dauer zu Verstopfung und schließlich zur Gewöhnung an Abführmittel führt – ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist.

Was Sie selbst gegen Hämorriden tun können

Eine Lebensweise mit ballaststoffarmer Ernährung und wenig Bewegung kann das Entstehen von Hämorriden fördern. Das sind zwar nicht die alleinigen Ursachen, wenn Sie jedoch Ihre ungesunden Lebensgewohnheiten ändern, kann dies der erste Schritt zur Vorbeugung und Besserung Ihrer Hämorridenbeschwerden sein.

 

Hauptziel ist es, den Stuhlgang auf natürliche Art und Weise zu fördern und so den Darm gesund zu halten. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, die zudem fettarm und nicht zu scharf gewürzt sein sollte, sorgt für eine regelmäßige Darmentleerung und weich geformten Stuhl und vermindert so Reizungen der Analschleimhaut.

Milchprodukte wie Buttermilch, Quark, Joghurt und Käse
sollten zu Ihren bevorzugten Lebens-
mitteln gehören. Frisches Obst ge-
hört ebenso dazu. Weitestgehend verzichten sollten
Sie auf Weißbrot, Süßigkeiten und Kuchen. Und ganz wichtig: täglich 2–3 Liter Mineralwasser, Früchte oder Kräutertees. Alkohol und Kaffee nur in Maßen, genauso wie Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Kohl und andere blähende Lebensmittel.

Hygiene ist mehr als nur Händewaschen

Die richtige Analhygiene hilft, Beschwerden zu lindern. Deshalb sollte nach jedem Stuhlgang vorsichtig mit warmem Wasser gesäubert werden. Dies geht am Besten mit einem Einmalwaschlappen, dickem Wattebausch oder extra weichem Toilettenpapier. Wichtig ist auch das anschließende, sorgfältige Abtrocknen.

Machen Sie den Hämorriden Beine

Laufen, Wandern, Gymnastik und Schwimmen sind ideal, um den Schließmuskel zu trainieren, und Ihrer Gesundheit auch sonst förderlich. Joggen, Tennis und Springen sollten Sie dagegen meiden, da hier der Beckenboden übermäßig belastet wird und die Beschwerden dadurch zunehmen können.

Bauen Sie auch in Ihren Alltag mehr Bewegung ein: Treppe statt Lift, Fahrrad statt Auto usw. …
 

 

 

 

Guter Rat von Arzt und Apotheker
Richtig und regelmäßig angewendet sind Medikamente wie Posterisan® akut mit Lidocain eine wirksame Hilfe. Damit sie aber ihre volle Wirkung entfalten können, müssen sie über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Deshalb sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, bevor die Medikamente verbraucht sind, um eine Unterbrechung der Behandlung zu verhindern.

Mit Posterisan® akut mit Lidocain, gesunder Ernährung, viel Bewegung und einem ausdauernden Muskeltraining können Sie in Sachen Hämorriden schon viel erreichen. Nur eben rechtzeitig und gezielt sollte es sein.
 

 

Posterisan® akut mit Lidocain, Rektalsalbe, Zäpfchen. Wirkstoff: Lidocain. Anwendungsgebiete: Rektalsalbe: Linderung von Schmerzen im Analbereich vor proktologischer Untersuchung. Zäpfchen: Juckreiz und Schmerzen im Analbereich bei Hämorridenleiden, Analfissuren, Analfisteln, Abszessen und Proktitis; zur symptomatischen Behandlung vor und nach anorektalen Untersuchungen und Operationen. Die Rektalsalbe enthält Cetylalkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 03/2010. DR. KADE, Rigistraße 2, 12277 Berlin, [email protected]

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Tags: Hämorriden?, hinter, sich, verbirgt,

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