Schlaf – Was passiert im Schlaf?

Was ist Schlaf?
Schlaf ist ein regelmäßig wiederkehrender Erholungszustand. Einerseits sind im Schlaf Körperfunktionen wie Kreislauf, Atmung oder Herzschlag verlangsamt. Gleichzeitig finden wichtige Aufbau- und Abbau-Prozesse statt.
Wir verlieren im Schlaf nicht das Bewusstsein, im Gegenteil: Im Schlaf sind einige Gehirnregionen besonders aktiv und verarbeiten die Eindrücke des Tages. So kann sich auch unser Geist erholen. Stärkster Ausdruck dieser Leistung des Gehirns sind die Träume.
Schlaf ist nicht eintönig!
Schlaf ist messbar: Muskelspannung, Atem- und Herzfrequenz sowie Gehirnströme lassen sich auch im Schlaf messen. Durch die Auswertung dieser und weiterer Daten haben Wissenschaftler den Schlaf in mehrere Stadien unterteilen können.Unmittelbar nach dem Einschlafen gleitet man langsam durch den Leichtschlaf und den mitteltiefen Schlaf in den Tiefschlaf. Nach einiger Zeit werden diese Stadien in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen und enden in der REM-Phase (Phase, in der man träumt). Dieser Rhythmus wiederholt sich mehrmals im Laufe einer Nacht und wird als Schlafprofil bezeichnet.
Es ist normal, dass wir bis zu 24 mal in der Nacht aufwachen. Im Normalfall schlafen wir gleich darauf wieder ein und können uns am nächsten Morgen nicht daran erinnern. Wichtig für die Erholung des Körpers ist ein ausreichend langer Schlaf mit Tiefschlaf- und Traum-Phasen. Ist das Schlafprofil gestört oder die Schlafdauer deutlich verkürzt bzw. unterbrochen, verliert der Schlaf seine erholsame Funktion.
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