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Schlaf – Wieviel Schlaf ist normal?




Es gibt keine Faustregel, wie lange man schlafen sollte. Das Schlafbedürfnis ist individuell verschieden. Generell gilt: Schlaf ist dann ausreichend, wenn man sich am Folgetag erholt fühlt.

  • Mit zunehmendem Alter ändert sich das Schlafbedürfnis. Während Säuglinge im Schnitt 16 Stunden schlafen, Schulkinder ihre 10 Stunden Schlaf bekommen sollten und auch Jugendliche noch etwa 9 Stunden schlafen, schläft der Erwachsene in Deutschland durchschnittlich 7 Stunden und 14 Minuten.
  • Allerdings ist das Schlafbedürfnis individuell unterschiedlich: Napoleon brauchte nach eigenem Ermessen nur 4 Stunden Schlaf, Albert Einstein war erst nach 12 Stunden ausgeschlafen.
  • Wichtig für den erholsamen Schlaf ist nicht, wann man ins Bett geht. Die Annahme, dass nur der Schlaf vor Mitternacht der beste Schlaf sei, ist längst überholt.

Entscheidend für die Erholungsfunktion des Schlafes sind die Struktur des Schlafes und die Schlafdauer. Während der Nacht durchläuft der Körper Phasen unterschiedlicher Schlaftiefen. Unmittelbar nach dem Einschlafen gleitet man langsam durch den Leichtschlaf und den mitteltiefen Schlaf in den Tiefschlaf. Nach einiger Zeit werden diese Stadien in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen und enden in der REM-Phase (Phase, in der man träumt). Dieser Rhythmus wiederholt sich mehrmals im Laufe einer Nacht und wird als Schlafprofil bezeichnet. Es ist normal, dass wir bis zu 28 Mal in der Nacht aufwachen. Im Normalfall schlafen wir gleich darauf wieder ein und können uns am nächsten Morgen nicht daran erinnern.
Wichtig für die Erholung des Körpers ist ein ausreichend langer Schlaf mit Tiefschlaf- und Traum-Phasen. Ist das Schlafprofil gestört oder die Schlafdauer deutlich verkürzt bzw. unterbrochen, verliert der Schlaf seine erholsame Funktion.

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