Machen Sie Ihre Augen winterfest

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Die Temperaturen sinken, es wird morgens spät hell und abends früh dunkel – kurzum, der Winter ist angebrochen. Neben Weihnachtsgeschenken und Schneeballschlachten birgt dieser auch Gefahren in sich.

Trockene Heizungsluft, Kälte und Wintersonne setzen unseren Augen zu

Eisige Kälte und trockene Heizungsluft im Wechsel setzen unseren Augen und der Haut schwer zu.

Spröde Gesichtshaut und ausgetrocknete und müde Augen sind die Folge. Hinzu kommt die allgemein unterschätze Kraft der Wintersonne und der Irrglaube, dass UV-Strahlen lediglich im Sommer Schaden anrichten können.
Nur zwei Prozent der Deutschen wissen überhaupt, dass UV-Strahlen den Augen schaden können. Das ergab eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts IPSOS im Auftrag von Transitions Optical.

Feuchtigkeit ist besonders wichtig

Unsere Augen und unsere Haut brauchen viel Feuchtigkeit, immerhin besteht der Mensch zu cirka 63 Prozent aus Wasser. Trockene Winter- und Heizungsluft entzieht uns davon stetig Tropfen für Tropfen. Um dies auszugleichen hilft nur ausreichende Flüssigkeitsaufnahme: Optimal sind zwei bis drei Liter Wasser – gleichmäßig über den Tag verteilt.
Zusätzlich ist zu dieser Zeit in Räumen eine ausgewogene Luftfeuchtigkeit wichtig. Hier ist das Aufstellen von Wasserschalen auf den Heizkörpern sowie regelmäßiges Stoßlüften zu empfehlen.

Wintersonne wird unterschätzt

Eine weitere Gefahrenquelle ist die Sonne. Wieso UV-Strahlen den Augen auch im Winter gefährlich werden können, erklärt der Leverkusener Augenarzt Dr. Thomas Eusterholz: “Viele Menschen glauben, dass UV-Strahlen nur im Sommer ein Problem darstellen, und zwar für die Haut. Das ist jedoch ein Irrtum, denn die unsichtbare Strahlung ist das ganze Jahr hindurch vorhanden und schadet auch den Augen. Im Winter ist gerade bei Schnee oder Eis Vorsicht geboten, da diese UV-Strahlen zu 85 Prozent reflektieren. Durch die Spiegelung der Sonnenstrahlen tritt zudem eine verstärkte Blendung auf.”
Treffen UV-Strahlen ungefiltert auf die Augen, können sie dauerhafte Schäden an der Netzhaut verursachen, die nicht sofort spürbar sind. Bei einer hohen UV-B-Belastung können die Augen, wie beim Sonnenbrand der Haut, verbrennen. Dabei sterben die Zellen der Hornhautoberfläche ab. Typische Folgen sind schmerzhafte Horn- und Bindehautschäden, starker Tränenfluss und eine extrem hohe Lichtempfindlichkeit. Einer von vielen Langzeitschäden durch zuviel UV-Strahlung auf die Augen ist beispielsweise der graue Star.

Sonnenbrille im Winter

Brillengläser mit UV-Filter bieten Schutz Bei einer akuten Schädigung der Augen durch UV-Strahlen ist keine Hilfe mehr möglich, daher sollten die Augen immer vor UV-Strahlen geschützt werden. Im Winter sind Skibrillen empfehlenswert, die die Augen komplett umschließen, denn seitlich können sonst noch bis zu 40 Prozent der ultravioletten Strahlen in die Augen fallen.

Tests aus der Apotheke – Machen Sie die Probe auf Ihre Gesundheit!

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Wer heute etwas für seine Gesundheit tun will, der hat dazu viele Gelegenheiten. Neben gesunder Ernährung, Stressabbau und Bewegung helfen einfache Tests aus der Apotheke, sich über den eigenen Gesundheitszustand zu informieren und drohende Einschränkungen rechtzeitig zu erkennen. Ganz wichtig ist es aber, dass eindeutige Warnsignale des Körpers – trotz eventuell negativer Testergebnisse – nicht einfach ignoriert werden, sondern im Zweifelsfall ein Arzt aufgesucht wird.

Do-it-yourself-Tests, Gesundheitstests, Apothekentests, Heimdiagnostik: Die Zahl der Begriffe ist groß, die Möglichkeiten zur Untersuchung vielfältig.

Die Tests unterscheiden sich in der Regel nach den Krankheiten oder Auffälligkeiten, auf die untersucht werden soll, also zum Beispiel Diabetes, Schwangerschaft, Cholesterin oder Karies. Die Tests greifen bestimmte Stoffwechselvorgänge auf und machen die Ergebnisse in farbigen Testfeldern sichtbar. Getestet werden in der Regel Urin oder Blut. Bei Untersuchungen auf Kariesrisiko oder Plaques, der gefährlichen Zahnbelag, und beim Vaterschaftstest werden Speichelproben analysiert.

“Ich doch nicht!”- ein Risikotest gibt Aufschluss

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat mit Unterstützung durch den Arzneimittelhersteller Pfizer einen Risiko-Test entwickelt, nach dem das individuelle Risikoprofil der Teilnehmer ermittelt werden kann. Das Besondere ist die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten sowohl des Schlaganfalls, des Herzinfarkts als auch der AVK (Arterielle Verschlusskrankheit). Drei Krankheiten, zwischen denen eine enge Beziehung besteht und die identische Risikofaktoren haben.
Der 12-Fragen umfassende Risiko-Test wird vom Teilnehmer mit einer Schutzgebühr in Höhe von 5,- Euro in Briefmarken an die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe geschickt. Unter strenger Beachtung des Datenschutzes wird auf der Grundlage der persönlichen Angaben ein ausführliches, vier Seiten langes Risiko-Profil erstellt. Neben individuellen Erkrankungsrisiken, einer leicht verständlichen Signaldarstellung in Ampelform und der Erläuterung von Risikofaktoren werden in einem zweiten Teil Anleitungen zur Verhaltensänderung gegeben. Unter www.schlaganfall-hilfe.de kann der Test heruntergeladen werden.
Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe

Schwanger oder nicht?

Die Tests, mit denen das Schwangerschaftshormon HCG im Urin nachgewiesen wird, gehören sicherlich zu den bekanntesten. Das sicherste Ergebnis erreicht man nach dem Ausbleiben der Periode, da vorher die Konzentration des Hormons zu gering ist. In den letzten Jahren sind diese Tests wesentlich empfindlicher und verlässlicher geworden, sodass das Hormon schon sehr früh in der Schwangerschaft nachgewiesen werden kann. Ein negatives Ergebnis trotz Ausbleiben der Periode sollte auf jeden Fall gynäkologisch überprüft werden.

Der Vaterschaftstest – fast 100-prozentige Sicherheit

Seit einiger Zeit ist auch ein Vaterschaftstest in der Apotheke erhältlich. Der Test beruht auf einer DNA-Analyse und liefert innerhalb von drei Tagen ein zuverlässiges und gerichtsverwertbares Ergebnis. Das Test-Kit enthält vier Wattestäbchen und Reagenzgläser. Mit den Wattestäbchen werden Proben der Mundschleimhaut bei Vater und Kind entnommen. Eine Probe von der Mutter ist auf jeden Fall sinnvoll. Die Reagenzgläser mit den Speichelproben werden dann an ein Untersuchungslabor geschickt und dort analysiert. Bis zu 20 Identitätsmerkmale der DNA werden dabei miteinander verglichen. Mit Hilfe von Biostatistik-Programmen kann in der Regel eine Wahrscheinlichkeit der Vaterschaft von über 99,999 Prozent errechnet werden. Der Ausschluss ist sogar hundertprozentig möglich.

Magen-Test auf Helicobacter pylori

Magenschmerzen, Sodbrennen, Unwohlsein und Völlegefühl sind häufig die ersten Anzeichen für das Magenbakterium Helicobacter pylori. Der Schnelltest erkennt schon nach 15 Minuten, ob eine Infektion vorliegt. Nachgewiesen werden spezifische Antikörper im Blut, die bei einer Infektion durch das Bakterium gebildet werden. Der Test kann anhand der Gebrauchsanweisung vom Patienten selbst oder mithilfe einer weiteren Person leicht durchgeführt werden. Auch hier wird Blut auf eine Testkassette aufgebracht und das Ergebnis nach 15 Minuten im Sichtfenster angezeigt.

Darmkrebs rechtzeitig erkennen

In den westlichen Industrienationen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung. Allein in der Bundesrepublik Deutschland erkranken jährlich rund 57 000 Menschen neu an Darmkrebs. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, steigt mit dem 45. Lebensjahr deutlich an. Anders als bei anderen Krebserkrankungen entwickelt sich Darmkrebs über Jahre hinweg aus Vorstufen und verursacht oft keinerlei Beschwerden. Erst relativ spät treten Symptome auf. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen kann er jedoch frühzeitig erkannt, behandelt und geheilt werden. Mit dem Test auf “verstecktes” (okkultes) Blut im Stuhl kann der Patient zu Hause nachweisen, ob der Stuhl geringfügige Mengen an Blut enthält. Dies kann ein Hinweis auf die Vorstufe einer Darmkrebserkrankung sein. Flache Geschwülste und Polypen können kleinere Blutungen im Darm verursachen, die mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Dieses Blut wird im Teststreifen innerhalb von 7-10 Minuten nachgewiesen.
Der Test reagiert immer dann positiv, wenn ein im Darm vorhandener Polyp oder Tumor blutet. Da dies beide aber nur in Intervallen tun, ist ein negativer Stuhltest kein Beweis für das Nicht-Vorhandensein von Darmpolypen oder Darmtumoren. Stuhltests entdecken daher nur etwa ca. 30 Prozent eventuell vorhandener Polypen oder Tumoren. Das Testergebnis kann außerdem durch bestimmte Nahrungsmittel verfälscht werden.
Neben dem Heimtest gibt es auch die Möglichkeit, Stuhlproben zu sammeln und an ein Labor einzuschicken. Für alle Tests gilt, dass die Proben an drei aufeinander folgenden Tagen entnommen werden müssen. Blutende Hämorrhoiden oder auch eine Regelblutung können das Ergebnis verfälschen.

Diabetes – eine Krankheit mit schwerwiegenden Folgen

Der einfachste Test misst den Zuckergehalt im Urin. Da bei Diabetes Zucker aber erst ab einem bestimmten Krankheitsstadium ausgeschieden wird, ist der Test zur Früherkennung nicht geeignet. Dafür ist ein Bluttest sicherer, der auch im Rahmen einer Gesundheitsberatung in der Apotheke gemacht werden kann.
Mit Hilfe eines “Multi-Screen-Harntests” kann auf Diabetes, Nieren- und Harnwegserkrankungen getestet werden. Allerdings ist dieser Test sehr fehleranfällig und setzt eine besonders sorgfältige Durchführung voraus. So können zum Beispiel größere Mengen an Vitamin C, Fruchtsäuren, Antibiotika oder auch eine Schwangerschaft das Ergebnis verfälschen. Auch die Auswertung des Testes ist für Laien zu kompliziert.

Herzinfarkt – immer noch die häufigste Todesursache in Deutschland

Seit einiger Zeit ist ein Herzinfarkt-Test auf dem Markt, der innerhalb von 15 Minuten einen Herzmuskelschaden nachweist. Dazu werden im Blut bestimmte Proteine nachgewiesen, die ein bis drei Stunden nach einem Herzinfarkt in die Blutbahn gelangen. Die Durchführung ist einfach: Mit einem kleinen Stich in die Fingerkuppe wird Blut entnommen, dass auf eine Testkassette aufgetragen wird. In der Kassette sind unterschiedliche Antikörper aufgetragen, die im Laufe von 15 Minuten mit den Herzmuskelproteinen reagieren. Ein Kontrollstreifen bestätigt, dass der Test korrekt ausgeführt wurde.
Während die einfache Handhabung des Tests und die Richtigkeit seiner Aussage unbestritten sind, warnen Kardiologen vor dem Zeitverzug bei der Testdurchführung. Wer einen akuten Herzinfarkt vermutet, sollte immer direkt den Notarzt anrufen.

PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs

Der Test beruht – wie die meisten im Handel erhältlichen Tests – auf dem Nachweis eines Antikörpers, der bei Prostata-Tumoren gebildet wird. Die Verlässlichkeit des Tests wird allerdings angezweifelt. Darüber hinaus ist Probenentnahme kompliziert und es wird befürchtet, dass die betroffenen Männer durch unklare Befunde zusätzlich verunsichert werden. Gedacht ist der Test primär für Männer ab 45 Jahren, die die von den Krankenkassen angebotenen Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrnehmen.

Erhöhtes Cholesterin – Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Ekrankungen

Bei diesem Test auf erhöhte Cholesterinwerte wird ein Bluttropfen auf einen Teststreifen gegeben und von einem Messgerät ausgewertet. Die zur Auswertung notwendigen Geräte können in der Apotheke gekauft oder der Test kann komplett dort durchgeführt werden. Generell gilt, dass Apotheker zur Bestimmung bestimmter Blutwerte ausgebildet sind und diese kompetent in ihren Apotheken durchführen können. Sie können und dürfen jedoch keine Diagnose stellen.

Kennen Sie Ihre “Inneren Antreiber”?

Posted by: gesundheit  :  Category: Psychologie

Erfahrungen, die wir als Kind und in der Jugend machen, prägen unsere Persönlichkeit im Erwachsenenalter entscheidend mit. Viele Verhaltensweisen – die uns häufig nicht bewusst sind – lassen sich auf innere Antreiber zurückführen.
Sei schnell! Streng dich an! Wer kennt sie nicht – diese Sätze aus der Kindheit.

Sie helfen uns, in der Welt zurechtzukommen und Sicherheit zu erlangen. Manchmal kommt aber auch der Punkt, wo wir getrieben werden und uns unsere Antreiber zum Verhängnis werden.

Die 5 “Inneren Antreiber”

  • Sei perfekt!
  • Sei schnell!
  • Mach es allen recht!
  • Streng Dich an!
  • Sei stark!

“Innere Antreiber” können stressen …

Antreiber haben uns dahin gebracht, wo wir heute stehen – sie sind Teil unserer Persönlichkeit geworden. Entstanden sind sie zum großen Teil in unserer Kindheit unter dem Einfluss der elterlichen Erziehung oder anderer Erziehungspersonen wie z. B. Lehrer.
Im Grunde genommen sind die Antreiber Schnelligkeit, Genauigkeit, Liebenswürdigkeit, Bemühen bzw. Begeisterung und Stärke positive Eigenschaften – sie halfen uns, den jetzigen Status-Quo unserer Entwicklung zu erlangen.
Sie können jedoch auch blockieren und einengend bzw. belastend wirken, insbesondere dann, wenn man sie sehr stark als Grundsatz übernommen hat. Beispiele hierfür sind: Fehler machen ist schlimm, Zeit ist kostbar, alle sollen mich mögen oder Schwächen darf man nicht zeigen. In diesem Falle führen innere Antreiber nicht zum Erfolg, denn sie sind in ihrem Absolutheitsanspruch und ihrer Ausschließlichkeit nicht zu erfüllen.

…oder motivieren

Jeder Antreiber birgt – sofern man sich dessen bewusst geworden ist – auch die Möglichkeit ihm einen oder mehrere so genannte Erlauber entgegenzustellen. Diese können sein: ich darf mir Zeit für mich nehmen, ich darf auch mal nein sagen, ich darf Gefühle zeigen oder ich darf mich auch entspannen.
Mit “Erlaubern” schafft man den nötigen Freiraum und kann sich von einengendem Druck befreien. Hier steckt im Übrigen auch die Chance, seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

“Innere Antreiber” kontrollieren

Innerhalb der Entwicklung hin zum Erwachsenen sollte man sich über seine Antreiber im Klaren werden, damit sich diese nicht negativ auf das Leben auswirken können. Wer für Klarheit in Beruf und Privatleben sorgt, schafft auch den nötigen Freiraum für die Dinge, die einem am Herzen liegen.
Ziel ist deshalb das Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Reaktionen sinnvoll sind und welche nur Stress auslösen. Alte Antreiber-Gedanken können dann sukzessive durch neue Gedankenmuster ersetzt werden.