Einfach loslegen: Gehen ist gesund

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Schätzen Sie doch einmal wie viele Stunden wir durchschnittlich am Tag im Sitzen verbringen und wie viel Zeit wir für mittlere bis schwere Tätigkeiten pro Tag erübrigen?
Frauen verbringen pro Tag im Durchschnitt 6,7 und Männer 7,1 Stunden im Sitzen. Zusammengezählt mit einer Schlafdauer von etwa 8 Stunden bedeutet dies, dass mehr als die Hälfte des Tages ohne wesentliche körperliche Bewegung stattfindet.

Zusätzlich betreiben Frauen 5,7 und Männer 4,4 Stunden leichte Tätigkeiten wie einkaufen, spazieren gehen und kochen, so dass im Durchschnitt lediglich 3,4 Stunden bei Frauen und 4,5 Stunden bei Männern für moderate bis schwere Tätigkeiten (Rad fahren, Bauarbeit, Sport usw.) pro Tag übrig bleiben.

Warum ausgerechnet “Gehen”?

Das Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Fortbewegung. Weite Strecken zu Fuß zurückzulegen, gehörte über Jahrtausende hinweg zum Alltag des Menschen. Sportmediziner Klaus Völker nennt es “eine Kulturtechnik, die jedem verfügbar ist”. Mittlerweile ist das Zu-Fuß-Gehen unmodern geworden. Zu Unrecht. Denn es ist die einfachste aller Fortbewegungen. Wer geht, muss sich nicht groß anstrengen. Es passiert so leicht wie das Atmen. Wer gehen will, kann einfach loslegen. Ein paar Schritte zu Fuß lassen sich im Alltag immer einbauen.
Unserem Körper tun wir damit einen großen Gefallen. Schließlich ist er ein kleines Wunderwerk an Muskeln, Sehnen und Knochen und auf nichts besser eingerichtet, als in Bewegung zu sein. Gehen kann man immer: jung oder alt, alleine oder in Gesellschaft, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Man braucht dafür keine teure Sportbekleidung oder -ausstattung, keinen festen Trainingsplatz und muss auch keine Gebühren oder Eintrittsgelder zahlen.

Warum ist Gehen gesund?

Gehen trainiert unseren Organismus, zum Beispiel nehmen wir bei zügigem Gehen bis zu zehn Mal mehr Sauerstoff auf als im Ruhezustand. Aber Gehen trägt auch dazu bei, angestauten Stress abzubauen. In Stresssituationen arbeitet der Körper auf Hochtouren. Die Muskeln werden angespannt, Durchblutung und Sauerstoffversorgung gesteigert, Hormone wie z. B. Adrenalin oder Cortisol vermehrt ausgeschüttet. Der Körper stellt sich so darauf ein, die Herausforderung zu bewältigen.
Diese Alarmreaktion des Körpers war einst überlebensnotwendig, um in gefährlichen Situationen – etwa bei Angriffen – bestehen zu können. Heute erleben wir zwar noch Stresssituationen, müssen aber kaum noch um unser Leben laufen. Das heißt: Die bereitgestellte Energie wird nicht mehr automatisch verbraucht. Wer körperlich aktiv ist, sorgt für einen Ausgleich.

Beispiele zum Thema “Gehen”

Eine Rezeptionistin legt durchschnittlich 1.200 Schritte am Tag zurück, ein Grafikdesigner 1.400 Schritte, ein Manager 3.000 Schritte, ein Verkäufer 5.000, eine Hausfrau oder ein Hausmann mit Kindern 13.000, und Postboten gehen immerhin 18.000 Schritte pro Tag.
Bei einer Schrittlänge von 80 Zentimetern kommt man mit 3.000 Schritten etwa 2,4 Kilometer weit. Hier einige Beispiele für diese Entfernung:

  • In Hamburg kommt man mit 3.000 Schritten von der Hafenstraße zum Michel, in München vom Hauptbahnhof zum Marienplatz.
  • In Berlin ist die Strecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor mit etwa drei Kilometern etwas länger.
  • In Leipzig sind es vom Hauptbahnhof etwa 3.000 Schritte bis zum Zentralstadion und in Düsseldorf vom Burgplatz zum Hauptbahnhof.
  • In Dresden sind es am Elbufer entlang von der Augustusbrücke bis zur Marienbrücke und wieder zurück nur 3.000 Meter und in Stuttgart einmal die Einkaufsmeile Königstraße hoch und wieder hinunter.
  • Die U-Bahn-Stationen in Berlin liegen im Durchschnitt 790 Meter auseinander. Wer mal eine Station später einsteigt, macht – bei einer Schrittlänge von 80 Zentimetern – ganz einfach 987 Schritte zusätzlich.

Aber ein extra Spaziergang ist gar nicht immer nötig. Kleine Veränderungen im Alltag zahlen sich aus und summieren sich über den Tag hinweg. Wer zum Beispiel auf den Fahrstuhl verzichtet und täglich 200 Treppenstufen steigt, stärkt schon damit nachweisbar Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.

Lachen ist gesund

Posted by: gesundheit  :  Category: Psychologie

Lachen ist gesund

Unglaublichaber wahr, welche vielfältigen Einflüsse ein von Herzen kommendes Lachen auf den Körper hat:

  • das körpereigene Immunsystem wird aktiviert, der Stoffwechsel angeregt
  • die Durchblutung von Herz und Lunge verbessert
  • die Stresshormone Adrenalin und Kortisol abgebaut
  • der Blutdruck sowie der Blutzuckerspiegel gesenkt
  • die Muskulatur entspannt
  • die Durchblutung intensiviert
  • das Schmerzempfinden reduziert
  • die Konzentration gefördert
  • Ängste werden abgebaut.

Und natürlich steigt dabei auch die gute Laune.

Lachen ist ein absoluter Stresskiller, denn die hierbei entstehenden Endorphine sind erfolgreiche Gegenspieler der krank machenden Stresshormone. So genannte “Lach-Seminare” werden deshalb immer beliebter, beispielsweise auch für Unternehmer und ihre Teams. Sie nutzen die Seminare um eingefahrene Denkmuster ihrer Mitarbeiter aufzubrechen. Indem beim Lachen der Intellekt in den Hintergrund tritt und die rechte Gehirnhälfte aktiviert wird, lösen sich seelische Anspannungen und die Köpfe werden wieder frei für kreative Gedanken und Lösungen.Übrigens: Vater der Weltlachbewegung ist der Inder Dr. Madan Kataria. Die Heilkraft des Lachens wird hier auf der Basis des uralten Yoga-Wissens kultiviert. Inzwischen treffen sich weltweit über 300.000 Menschen zu dieser speziellen Form der Meditation, bei der durch spezielle Übungen das grundlose Lachen der Kindheit wieder zugänglich gemacht wird. Allein in Deutschland gibt es 45 Lachclubs.

Pilze gegen Krankheiten: Pilze sind gesund

Posted by: gesundheit  :  Category: Naturheilmittel

Pilze sind gesund

Die schon verfügbaren und anstehenden Studien lassen hoffen, dass bald noch weitere Erkenntnisse über die Wirkung von Pilzen gewonnen werden. Trotz dieser Hoffnungen sollte man sich darüber klar sein, dass der Verzehr von Pilzen allein schwere Krankheiten wie Krebs oder Aids nicht heilen kann.

Als unterstützende Therapie und zur Vorbeugung erobern Pilze aber zunehmend einen Platz unter den pflanzlichen Heilmitteln. Getrocknete Pilze gelten übrigens aufgrund ihrer höheren Heilstoffkonzentration besser geeignet als Frischware, die ja noch zu 80 bis 90 Prozent aus Wasser besteht. Die Pilzkörper werden zum Trocknen auf sauberem Pergamentpapier ausgelegt, danach kann man sie in einer Gewürzmühle weiter zu Pulver verarbeiten, das noch intensiver in der Wirkung und noch leichter zu dosieren ist. Die Tagesdosis liegt bei einem Teelöffel Pulver, das man unter den Tee oder die Suppe mischen kann.Pilze haben wenig Kalorien: 100 Gramm rohe Champignons bringen es auf etwa 15 Kcal, 100 Gramm Steinpilze schaffen 20 Kcal. Sie enthalten Vitamine wie D, B2, Niacin und Pantothensäure. Zu beachten ist, dass rohe Champignons eine Substanz namens Agaritin enthalten, der eine krebserregende Wirkung nachgewiesen wurde. Agaritin wird aber beim Kochen (ab 70°C) zerstört.Zum guten Schluss noch eine Antwort auf die Frage, ob man Pilze nicht wieder aufwärmen soll? Diese Empfehlung stammt noch aus der Kühlschrank losen Zeit: Wenn Pilze längere Zeit ungekühlt aufbewahrt werden, sind sie ein idealer Nährboden für Keime aller Art. Und bei einem zu langen Warmhalten bilden sich giftige Amine. Diese können beim Menschen zu schwerwiegenden Unverträglichkeitserscheinungen führen. Pilze sollte man nie in Plastiksäcken aufbewahren, sonst verderben sie sehr schnell. Pilze dürfen also durchaus aufgewärmt werden, wenn man Folgendes beachtet: Reste unmittelbar nach der Mahlzeit in den Kühlschrank stellen und nicht länger als 24 Stunden aufbewahren. Das Pilzgericht beim Aufwärmen nur kurz erhitzen.