Blutzucker – Durch was wird er beeinflußt?

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Nahrungsaufnahme, körperliche Aktivität, Medikamente und andere Parameter beeinflussen den Blutzucker. Die Selbstkontrolle des Blutzuckers hilft dem Diabetiker mit allen Situationen des Alltags besser umgehen zu können und gibt außerdem Sicherheit. Um den Blutzuckerwert im Normbereich zu halten, sollten deshalb alle Diabetiker, die Insulin spritzen oder orale Antidiabetika einnehmen, regelmäßig ihren Blutzucker messen.

Was erhöht den Blutzucker?

Ernährung

Alle Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten, erhöhen den Blutzucker!

Je nachdem wie schnell die Kohlenhydrate abgebaut werden, steigt der Blutzucker entsprechend schnell oder langsam. Traubenzucker lässt den Blutzucker sehr schnell ansteigen, bei Vollkornbrot dauert dies dagegen sehr viel länger.
Für Diabetiker sind Kohlenhydrate geeignet, die den Blutzucker langsam ansteigen lassen. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Bei einer Unterzuckerung müssen schnell wirksame Kohlenhydrate gegeben werden.

Krankheit

Grippe, Erkältungen oder Magen-Darm-Infekte lassen den Blutzucker steigen, auch wenn man sich völlig normal verhält. Vor allem bei fieberhaften Erkrankungen kann der Blutzuckerspiegel in nicht unerheblichem Maße ansteigen. In solchen Fällen – häufiger Blutzuckermessen und eventuell auf Ketonkörper testen.

Arzneimittel

Arzneimittel, für andere Erkrankungen, können den Blutzucker erhöhen. Außerdem können sich die Medikamente unter Umständen gegenseitig beeinflussen. Welche Medikamente den Blutzucker erhöhen und welche Wechselwirkungen auftreten, kann der Arzt oder die Apotheke beantworten.

Stress

Hektik, Stress oder einfach nur das mühsame Aufstehen am frühen Morgen lassen die Blutzuckerwerte leicht nach oben schnellen. Dieses Phänomen wird Dawn Phänomen genannt.
In Stress-Situationen schüttet der Körper viel Adrenalin und Kortison aus. Diese Stoffe erhöhen beide den Blutzuckerspiegel. Deshalb sollten Diabetiker in Zeiten, in denen sie viel Stress haben, den Blutzucker öfters messen.

Menstruation

Bei einigen Frauen kann sich der Blutzucker im Laufe des Zyklus immer wieder verändern. Wenn sich also beispielsweise in der Zyklusmitte der Blutzucker erhöht, sollte die Insulindosis entsprechend angepaßt werden.

Was senkt den Blutzucker?

Sport

Körperliche Aktivität senkt den Blutzucker zum Teil ganz erheblich, da weniger Insulin benötigt wird, um Glukose in die Zellen zu bringen. Vor dem Sport sollten Diabetiker deshalb 1 bis 2 Kohlenhydrateinheiten zu sich nehmen oder zuvor ihre Medikamentendosis reduzieren sowie regelmäßig den Blutzucker kontrollieren. Auch Stunden später kann der Blutzucker noch erniedrigt sein!
Zu beachten ist auch, dass die Einwirkung von Wärme z.B. ein heißes Bad oder eine Massage direkt nach der Insulininjektion die Resorption des Insulins beschleunigt!

Alkohol

Alkohol verändert den Stoffwechsel in der Leber. Der Blutzucker kann rasch absinken, da der Körper erst einmal das “Gift” Alkohol abbauen muss. Deshalb: nicht mehr als 2 Gläser Wein oder Bier trinken. Um nächtlichen Hypoglykämien vorzubeugen – kurz vor dem Schlafengehen noch eine Kleinigkeit essen.

Arzneimittel

Unterzuckerungen können auch durch Medikamente verursacht werden. Deshalb sollten Diabetiker ihre Arzneimittel und deren Wirkungen kennen. Welche Arzneimittel zu einer Beeinflussung des Blutzuckerspiegels führen können, kann der Arzt oder die Apotheke in einem persönlichen Gespräch klären.

Diät

Wer abnimmt – dessen Blutzuckerwerte sinken! Deshalb immer verstärkt den Blutzucker messen.

Insulin

Insulin bringt die Glukose in die Zellen und senkt den Blutzucker. Insulinpflichtige Diabetiker sollten über die Gefahren von Unterzuckerungen Bescheid wissen, um sich entsprechend zu verhalten. Gründe für Unterzuckerungen können sein: vergessene Mahlzeiten, zuviel Insulin gespritzt, ungewohnte Bewegung, Alkohol, blutzuckersenkende Arzneimittel.

LASIK – Wann und wie wird LASIK durchgeführt?

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Die LASIK findet ihren Einsatz bei:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt.
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt.
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 3 dpt.

Aufgrund der guten Vorhersagbarkeit und der schnellen Rehabilitation hat sich das Verfahren innerhalb weniger Jahre durchgesetzt und ist heute die am häufigsten zum Einsatz kommende refraktiv-chirurgische Operation.

Wie wird die LASIK durchgeführt?

Die LASIK wird ambulant durchgeführt.

In der Regel werden beide Augen an zwei aufeinander folgenden Tagen operiert, auf Wunsch erfolgt auch die LASIK beider Augen in einer Sitzung.Vor der Operation erhält der Patient eine Beruhigungstablette, das zu operierende Auge wird mit Tropfen betäubt. Die Operation dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Nach der Operation wird das operierte Auge nochmals untersucht und mit einem durchsichtigen Verband abgedeckt. Für ca. eine Woche müssen Augentropfen regelmäßig genommen werden.Es ist normal, daß in den ersten Stunden nach der Operation das Auge tränt und das Sehen verschwommen ist. Starke Schmerzen sollten jedoch ebensowenig wie eine plötzliche Sehverschlechterung auftreten (In diesem Fall sollte der Patient umgehend seinen Arzt anrufen). Der durchsichtige Verband wird am Tag nach der Operation entfernt. Dann wird zumeist auch schon ein annähernd normales Sehvermögen erreicht. In den ersten Wochen kommt es noch zu leichten Änderungen, eine endgültige Stabilität des Sehvermögens tritt meist nach 4 bis 6 Wochen ein.

Wenn es den Augen zu bunt wird

Posted by: gesundheit  :  Category: Augenkrankheiten

Die Haut rund um die Augen reagiert auf bunte Karnevalsschminke besonders empfindlich. Der Berufsverband der Augenärzte gibt Tipps.Bunt geschminkt machen sich in den nächsten Tagen und Wochen wieder die Narren auf, um den Winter zu vertreiben. Ganz gleich, ob fröhlicher Clown oder schaurige Hexe – die Schminke, die uns so verwandelt, sollte sorgfältig ausgewählt werden.

Denn nicht selten lösen einzelne Inhaltsstoffe Allergien aus, seien es die synthetischen Farben selbst, seien es die in den Kosmetika enthaltenen Lösungsmittel. Gerade die Haut rund um die Augen und die feine Haut der Lider reagiert besonders empfindlich, sie kann stark anschwellen und jucken.
Oft geraten Partikel der Schminke auf die Oberfläche des Auges, dann ist möglicherweise auch die Bindehaut betroffen. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Direktor der Universitäts-Augenklinik Mainz und wissenschaftliches Mitglied im Vorstand des Berufsverbands der Augenärzte rät, beim Kauf auf die Angabe der Inhaltsstoffe zu achten.
Anders als bei Medikamenten allerdings sind die Inhaltsstoffe von Kosmetika nicht immer deklarationspflichtig. Generell ist für Kontaktlinsen-Träger ein entsprechend geeignetes Make-Up zu empfehlen. Auch sollte die innere Lidkante nicht geschminkt werden.
Will man die Karnevalsschminke vom Vorjahr weiter benutzen, sollte man genau hinschauen: "Spätestens wenn sich Wasser oder Öl absetzen oder wenn die Schminke körnig wird, muss man sie wegwerfen", macht Prof. Pfeiffer deutlich. In Tuben können sich zudem Bakterien und andere Krankheitserreger einnisten.

Behandlung von angegriffenen Augen

Wenn es Augen und Lidern "zu bunt wird", dann gilt es zunächst, die Schminke schonend zu entfernen, fetthaltige Farben beispielsweise mit Hilfe einer fettigen Creme. Dann die Haut mit Wasser und einer milden Seife reinigen. Kalte Umschläge und Kältepads auf Lidern und Wangen lindern die Symptome. Nehmen Schwellung und Juckreiz nicht ab, kann der Augenarzt ein Antihistaminikum verschreiben, in schlimmen Fällen ein Cortison-Präparat.

Närrische Kontaktlinsen nur für erfahrene Träger

Vorsicht ist aus augenärztlicher Sicht geboten, wenn Kontaktlinsen mit besonderen Motiven zum närrischen Outfit gehören. "Diese Kontaktlinsen eignen sich wirklich nur für erfahrene Kontaktlinsenträger", betont Prof. Pfeiffer. "Sie sind oft optisch nicht von besonders guter Qualität, und das aufgedruckte Motiv macht die Kontaktlinse dicker und weniger sauerstoffdurchlässig. Deshalb sind sie oft nicht so verträglich wie herkömmliche Kontaktlinsen."
Auch sogenannte "Fun-Linsen" sollten individuell vom Augenarzt angepasst werden. In Sachen Hygiene gibt es keinen Unterschied: "Sie müssen genauso gereinigt werden wie andere Kontaktlinsen auch.
Beim Wiedereinsetzen einer nicht ganz sauberen oder gar mit Keimen verunreinigten Kontaktlinse drohen schwerwiegende Komplikationen mit Hornhautgeschwüren, die bis zum Verlust der Sehkraft gehen können." Im Dunkeln, wenn die Pupillen geweitet sind, können manche Motivlinsen die Sicht behindern. Deshalb sollten diese Linsen bei nächtlichen Autofahrten auf jeden Fall aus dem Auge genommen werden.